VIENNA CALLING hieß die Devise im Vorfeld unseres diesjährigen Turbo-Treffens. Falco’s Song war mir oft im Sinn, wenn ich mit Erhard telefonierte und Details besprach und schon lange vor unserem Turbo-Wochenende war mir klar, dass wir uns auf die Tage in Österreich freuen konnten.

Riegersburg in der Steiermark und Wien gleich zwei Mal standen für Monika und mich auf dem Programm, denn wir würden nach dem automobilen Teil des Kurzurlaubs noch zwei Tage in Wien dranhängen.

Was ich vor der Reise nach Österreich nicht so sehr beachtet hatte, ist mir heute umso angenehmer in Erinnerung: Die kulinarischen Wohltaten, die uns während des gesamten Austria-Trips „angetan“ wurden. Steirisches Buffet – Schlemmen bis zum Abwinken, Galadiner – Genießen mit Weinverkostung, Topfenstrudel, Marillenmarmelade, Palatschinken, Kaffeevariationen, Kürbiskernöl, VULCANO-Schinken aus der Region, ----- und für mich das Top-Event „Christl’s Marillenknödel“, so geschehen am 10. Juli 2007 Arthaberplatz in Wien, wer dabei war weiß wovon ich rede, alle anderen mögen mir diese kleine Schwärmerei nachsehen.

Beim Betrachten der Fotos kommen verschiedenste Erinnerungen zurück:

Die stressreduzierte Hin- und Rückreise im Autoreisezug, trotz des Sardinengefühls im Schlafabteil.

Die Riegersburg, ein imposantes Gemäuer, oben auf dem Berg, von Weitem schon zu sehen, ein verglaster Außenaufzug, viele alte Geschichten und schöne Ausblicke in alle Richtungen.

Der Sternengucker, ein Buschenschank mit Weitblick in vielerlei Hinsicht, zum einen die brillante Idee, regionale Produkte mit Pfiff zu vermarkten und zum anderen eine kleine Sternwarte für Weltraumfans beim Gasthaus zu bauen.

Pechmann’s alte Ölmühle, Kürbiskernölproduktion zum Anschauen mit einem Ambiente zum Entspannen.

Wien-Sight-Seeing im Fiaker, Sonne, blauer Himmel und genügend Wind, um etwaige Pferde-Abgase zu verwehen, eine geniale Idee!

Mittagessen beim Sirbu, Wien’s schönstem Heurigen, Aussicht über Wien vom Kahlenberg, ein schiefes, buntes, begrüntes, wunderschönes Haus und der schönste Müllverbrennungsschlot aller Zeiten, Hundertwasser sei Dank!

Ein Tag in Wien, noch nicht mal die Spitze des Eisbergs ist entdeckt!

Kurvige Ausfahrten mit neun 2002 turbos auf abgelegenen Straßen, Kolonnefahren in seiner schönsten Form.

Und nicht zuletzt, die Mitglieder unseres Clubs, Familien und Freunde, die sich Jahr für Jahr bei dieser Veranstaltung wiedersehen und, so mein Eindruck, dies mit immer mehr Spaß.

Für uns war dann der Sonntag nicht nur der Tag des Abschieds von den Turbofreunden, sondern auch der Beginn der „Zugabe“ mit und bei Erhard’s Familie in Wien.

Wien – Weltstadt, Schlösser, Museen, Sisi und ein bisschen „gnä’ Herr-Gefühl“ wenn man von Erhard im vollausgestatteten Citroen XM durch’s Chaos chauffiert wird.

Wir konnten tatsächlich noch etwas von der Fülle an Angeboten in Wien mitnehmen und letztlich nur feststellen, dass man wiederkommen muss, wie war das noch vor drei Jahren in Berlin?

 

Sei’s drum, das ganze Wochenende, und für Monika und mich auch die spezielle Wien-Zugabe, waren ein perfekt organisiertes Erlebnis. Hut ab, oder sagt man in Wien eher Chapeau? und herzlichen Dank an Erhard und sein Helferteam, sprich Familie, es war „leiwand“!

 

Norbert Grünberger